PFORZHEIM VOR DER WAHL!

PODIUM ZUR LANDTAGSWAHL 2021

Wie in den vergangenen Jahren veranstaltet das Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim, in Kooperation mit der Pforzheimer Zeitung, dem Stadtjugendring Pforzheim, dem Pforzheim Kulturrat e.V., Wirtschaftsjunioren Nordschwarzwald in der IHK Nordschwarzwald und der Volkshochschule Pforzheim – Enzkreis GmbH, die zentrale Podiumsdiskussion zur Landtagswahl 2021. Ein weiterer Kooperationspartner in diesem Jahr sind „Die Vielen Baden- Württemberg“, hierbei wirkt auch das Bündnis Pforzheim nazifrei mit.

Die Podiumsdiskussion findet statt am Freitag, 26. Februar 2020, um 19:00 Uhr. Diese Veranstaltung wird wegen der Pandemie ohne Publikum stattfinden. Die Diskussionsrunde wird live aus dem Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim gestreamt und ist kostenlosen zu sehen unter: www.pz-news.de (weitere Übertragungen über Facebook und YouTube).

Am Podium nehmen teil: Philipp Dörflinger (CDU) – Dr. Bernd Grimmer, MdL (AfD) – Felix Herkens (Bündnis 90/ Die Grünen) -Dr. Hans-Ulrich Rülke, MdL (FDP/ DVP ) und Annkathrin Wulff (SPD). An die Podiumsteilnehmer*innen können fragen gestellt werden über: wahlpodium@kulturhaus-osterfeld.de

Dieser Abend wird lebendig und kritisch moderiert von Stefanie Wally und PZ Chefredakteur Marek Klimanski.Die Veranstaltung ist die größte ihrer Art in der Region Pforzheim und dem damit verbunden  Wahlbezirk.

“ 23. Februar / Pforzheim „

Erstes Lied der neuen Band um “ Across The Border “ Sänger/ Songwriter Jake und Bodi von “ Ferdich Ab “ sowie vier Musikern und die Band: https://www.facebook.com/bordkapellea…​ Jake – Gesang Bodi – Drums Sascha – Bass Gockel – Gitarre Markus – Gitarre Specki – Trompete, Keyboard Aufgenommen in Bodis Basement Bedroom Studios Mix: Joahnnes Riedl Video: Steffen Bähr 23. Februar Viele Fackeln in der Nacht doch warum seh ich nicht wieder mal… Trotz Flammen, Feuerschein kein einzig helles Licht wieder mal… Versteinerte Gesichter und Masken weit und breit wieder mal… Die Kirchenglocken läuten, es ist wieder soweit wieder mal… Wieder mal… Und wieder einmal stehen sie dort oben, gedenken der Toten sagen sie Schau sie an diese „Patridioten“, andere Zeit, selbe Ideologie Die Toten dieser Nacht würden sich im Grabe drehn` wieder mal… Würden sie euch hören, da oben stehen sehn wieder mal… Verloren doch gefährlich, oh Mann ihr tut mir leid wieder mal… Geschichte ist das Ganze nicht nur ein Puzzleteil wieder mal… Wieder mal… Und wieder einmal stehen sie dort oben, gedenken der Toten sagen sie Schau sie an diese „Patridioten“, andere Zeit, selbe Ideologie Leute wie ihr waren der Grund dafür, dass diese Welt in Schutt und Asche sank Dass ein Bombenregen diese Stadt umgrub… …in ein einzig großes Grab Und wieder einmal stehen sie dort oben, gedenken der Toten sagen sie Schau sie an diese „Patridioten“, andere Zeit, selbe Ideologie (Text: Jake, Musik: Bordkapelle Akkermann) Für Pforzheim, Coventry, Leningrad, Gernika…

Bündnis fordert würdigen Umgang mit den Opfern des 23. Februar

Das Bündnis Pforzheim nazifrei, der Zusammenschluss von über 1.000 Bürger*innen aus allen gesellschaftlichen Gruppen, begrüßt, dass die Stadt Pforzheim zusammen mit dem Landratsamt und dem Gesundheitsamt im Rahmen einer allgemeinen Verfügung die Kundgebung des vom Verfassungsschutz überwachten sog. „Ein Herz für Deutschland“ untersagt hat.

Dieser jährliche Aufmarsch der Neonazis führt dazu, dass in Pforzheim die Bürgerschaft jedes Mal in Unruhe versetzt wird. Durch den Aufmarsch der Neonazis kommt es zwangsläufig zu Gegendemonstrationen. Durch die sog. „Fackelmahnwache“ der Neonazis und deren Leugnung der Verantwortung für die über 17.000 Todesopfer in Pforzheim durch den Terror, den die Nazis über Deutschland und die Welt gebracht haben, wird Geschichte und Verantwortung aus dieser Geschichte geleugnet.

Wir begrüßen, dass erstmals in diesem Jahr eine unmissverständliche Aussage gegen diesen Aufmarsch der ewig Gestrigen verfügt wird. Durch dieses Verbot wird erreicht, dass in der Pandemie weder die Teilnehmenden an der Gegenkundgebung noch die Polizei gefährdet wird.

Wir hoffen sehr, dass dieses Signal gegen den Aufmarsch von Rechts auch in den kommenden Jahren hält. Unsere Gesellschaft muss zusammenhalten in Zeiten, in denen immer mehr durch Sektierer und Leugner unsere geschichtliche Verantwortung gefährdet wird. Alle demokratischen Kräfte sind aufgefordert unser Land gegen die Feinde der Demokratie zu schützen. Zusammenhalten und Zusammenstehen sind die Gebote der Stunde.

Klares Zeichen gegen Nazi- Aufmarsch setzen

Setzen wir gemeinsam ein klares Zeichen gegen den Aufmarsch der Nazis in Pforzheim. Gerade in der Zeit der Pandemie erwarten wir ein klares Zeichen der politisch verantwortlichen, dass der Aufmarsch am 23. Februar untersagt wird und es ein ruhige Gedanktag und ein Zeichen zur Mahnung für die Zukunft wird. Wir brauchen Zeichen des #zusammenhalten in unser Stadt und Gesellschaft. Wir müssen klare Signale setzen gegen den Aufmarsch der alten und neuen Nazis in unserer Stadt und im Lande – gerade am Tag der Zerstörung Pforzheims ist dies eine Verpflichtung.

https://bnn.de/pforzheim/pforzheim-stadt/pforzheimer-gedenktag-in-der-pandemie-buendnis-ruft-stadt-zum-verbot-der-rechtsextremen-auf?fbclid=IwAR2dMIelpEmGZKR38Z_Ojhttps://bnn.de/pforzheim/pforzheim-stadt/pforzheimer-gedenktag-in-der-pandemie-buendnis-ruft-stadt-zum-verbot-der-rechtsextremen-auf?fbclid=IwAR2dMIelpEmGZKR38Z_Ojd6tycxLTr4Vxf59LH-LOqg209WtFdZ-rgCD_Nwd6tycxLTr4Vxf59LH-LOqg209WtFdZ-rgCD_Nw

Demokratie schützen!

Demokratien auf der Welt sind in ernster Gefahr. Es ist Zeit, dass alle demokratischen Kräfte aufstehen gegen Radikale, Volksverhetzer, Verschwörungstheoretiker und Rechtsradikalen Kräften auf allen Ebenen- stellen wir uns schützend vor unsere Demokratie. Die weltweiten Entwicklungen zeigen uns, dass Demokratie gepflegt und verteidigt werden muss.

#zusammenhalten – Kundgebung in Pforzheim am 5. Dezember, 11:00 h

Wir befinden uns sich in einer der größten Krisen in der Geschichte der Bundesrepublik durch die weltweite Pandemie des Covid-19. Sorgen machen sich in der Bevölkerung breit, nicht nur im Blick auf die wirtschaftlichen und kulturellen Verwerfungen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Menschen zusammenstehen und alles unternehmen, die Pandemie einzudämmen sowie die Demokratie zu schützen und ein Miteinander im Land aufrecht zu erhalten. Solidarität ist gefordert, mehr denn je unter uns Allen. Wir wollen trotz allem, was derzeit in der Gesellschaft und im eigenen Leben quer läuft, weiterhin zusammenhalten. Deshalb versammeln wir uns heute hier – das ist nur möglich, weil wir in einem demokratischen Staat leben – und setzen ein Zeichen für unser Miteinander. 

Wir, Heike Reisner-Baral und Gerhard Baral, sind sehr dankbar, dass sich an diese Kundgebung Mediziner aus dem Siloah/ St. Trudpert, Politiker*innen aus dem Bundes- und Landtag, Künstler aus unserer Region und Veranstaltungstechniker*innen, Vertreter der Wirtschaft, der Arbeitnehmerschaft, der Hochschule Pforzheim und aus den Religionsgemeinschaften aktiv beteiligen werden.
Wir hoffen, gemeinsam ein Zeichen setzen zu können, aus unserer Stadt in das Land hinaus, um unsere Demokratie in der Corona-Zeit zu stärken.

Damit möglichst viele Menschen an der Veranstaltung teilnehmen können, werden wir diese auch live  auf YouTube übertragen – ab Sa. 05.12., 10:45 h, kommen Sie digital live dazu unter dem Link:


Es würde uns sehr freuen, wenn Sie in Ihrem Freundes und Bekanntenkreis auf diese Kundgebung aufmerksam machen – entweder zur Teilnahme auf dem Marktplatz oder einfach auf YouTube. Es geht uns nicht darum, in der Stadt einen großen Menschenauflauf zu schaffen – es geht darum, ein klares Zeichen aus der Bevölkerung zu setzen.

Wir, das Bündnis, möchte Sie auf diese Veranstaltung aufmerksam machen, welche von unseren Mitmacher*innen im Bündnis – Heike Reisner-Baral und Gerhard Baral – mit Unterstützung von möglichst vielen Personen und Organisationen unterstützt wird.

Er fehlt! – Zum Tode von Ralf Fuhrmann

Ralf Fuhrmann musste man nie ankündigen – sein Lachen ging ihm buchstäblich immer voraus. Und so sehr freundlich und lebensbejahend der 57-Jährige Arzt war, so fokussiert konnte er auch für die Rechte Anderer kämpfen und sich in vielen Organisationen, Bündnissen, in der SPD und im Gemeinderat Pforzheim engagieren und einsetzen.

Um so größer das Entsetzen und die Betroffenheit über den plötzlichen Tod. Ein feiner Mensch, der in seinem Beruf als Arzt vielen Menschen tatkräftig bei ihren Leiden geholfen hat, wird viel zu früh aus seinem Leben gerissen.

“Er war immer da und selbstlos tätig”, so eine der vielen Stimmen am heutigen Tag, die den frühen Tod Fuhrmanns bedauern und das trifft es schon recht genau. Sein scharfer Verstand war von vielen Menschen gefragt, dabei suchte er jedoch immer den Ausgleich, wie Altstadtrat Jürgen Schroth betont und nachschickt: “Er war immer ein guter Kerle.”

Ein besonderes Anliegen für Ralf Fuhrmann war das engagierte Auftreten gegen Rechts. Hier positionierte Fuhrmann sich eindeutig, konnte aber auch mit feinem Witz punkten. So stellte er sich erst kürzlich bei einer Demonstration lächelnd einfach vor ein extremistisches Plakat und verdeckte es kurzerhand. “Siehst ja”, so Fuhrmann auf Nachfrage, “ich habe ein breites Kreuz!”

Die Stadtgesellschaft verliert mit Ralf Fuhrmann eine der prägenden Personen ihrer Zeit. Ralf Fuhrmann verstarb am 19. November 2020 an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Er hinterlässt seinen Ehemann.

Wir sind sehr traurig.

Bündnis Pforzheim nazifrei – Solidarisch gegen Hetze und Gewalt
Forum Asyl Pforzheim
Initiative gegen Rechts
Seebrücke Schafft sichere Häfen! – Lokalgruppe Pforzheim