Die Redaktion

Hinweise auf zwei interessante Projekte

Wir möchten Sie hier auf zwei interessanten Projekte aufmerksam machen

  1. Unter dem Motto „# OFFEN GEHT“ findet in diesem Jahr die Interkulturelle Woche statt. Viele Pforzheimer Einrichtungen und Institutionen bringen sich auch dieses Jahr ein, so dass für den Zeitraum vom 18.09 – 04.10 ein buntes, vielfältiges und interessantes Veranstaltungsprogramm entstanden ist. Die Veranstalter freuen sich besonders darüber, dass es dieses Jahr zum ersten Mal eine offizielle und feierliche Eröffnung der Veranstaltungsreihe geben wird. Diese findet am 18. September um 15.00 Uhr auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof statt, denn zeitgleich wird dort das interkulturelle Grabfeld eingeweiht. Neben dem Grußwort des Oberbürgermeisters, wird die Genossenschaft Badischer Friedhofgärtner die Idee hinter dem interkulturellen Grabfeld vorstellen. Ebenso wird der Internationale Beirat über die Prozessbegleitung berichten. Für musikalische Umrahmung, Getränke sowie interkulturelle Päckchen ist gesorgt. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen.

    Das gesamte Programm der Interkulturellen Woche ist unter dem Link www.evkirche-pf.de/interkulturelle-woche/ einzusehen.
  1. SWR zum Dokumentarfilm “Die rote Kapelle“, die das Kommunales Kino Pforzheim, ist zu sehen am Samstag, 23.10, um 16.30 h, der Regisseur ist anwesend. Eine zweite Möglichkeit des Sehens besteht am Dienstag, 26.10., um 18.15 h.

Die Geschichte des Widerstands gegen den Faschismus wird neu bewertet und spannend dargestellt,

Die „Rote Kapelle“ war eine der wichtigsten Widerstandsgruppen gegen die Nazis — durch die politischen Intrigen und Vereinnahmungen der Nachkriegszeit ist sie jedoch vor allem in der BRD kaum bekannt. Carl-Ludwig Rettinger schafft mit seinem Film hier Abhilfe, mit einer Mischung aus Dokumentation und Spielfilmausschnitten. Er porträtiert Hauptakteur*innen und Mitstreiter*innen dieser fast 300 Personen umfassenden Widerstandsorganisation. Kinostart ist am 26. August 2021.

Private Leidenschaften und politisches Engagement

Ein bunt zusammengewürfelter, heterogener Haufen aus Hedonist*innen und Moralist*innen, aus deutschen Linken und Rechten, aus Bürger*innen und Arbeiter*innen verbarg sich hinter der — von den Nazis so bezeichneten — „Roten Kapelle“. Besonders bemerkenswert ist die hohe Anzahl an Frauen, die in diesem Netzwerk aktiv waren. Man habe private Leidenschaften nie von politischem Engagement trennen können oder wollen, resümiert Lital Levin, die Großnichte von Leopold Trepper, dem Kopf der Pariser Gruppe, in der Kino-Doku. 

Im Gegensatz zu den Verschwörern vom 20. Juli oder der „Weißen Rose“ passt diese Gruppe nicht zur Sehnsucht der Deutschen nach klaren, eindeutigen Bildern. Von den Nazis als kommunistische Spione stilisiert, wurden sie in der DDR als Helden gefeiert, während ihnen in der BRD auch nach dem Krieg der Ruf der „Vaterlandsverräter“ anhaftete.

Gegenkundgebung zur AfD-Kundgebung am Sonntag

Am morgigen Sonntag, 29. August 2021 plant die AfD eine kurzfristig anberaumte Kundgebung vor dem Pforzheimer CCP. Die Partei wirbt für die Veranstaltung unter anderem mit einem Auftritt der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der AfD Bundestagsfraktion Alice Weidel.

Auch zu dieser Veranstaltung der rechtsnationalen AfD organisiert die Initiative gegen Rechts eine Gegenkundgebung. Die AfD versucht auch in diesem Wahlkampf wieder einmal, mit rassistischen, nationalistischen und ausgrenzenden Parolen auf Stimmenfang zu gehen.

Wir Pforzheimer*innen stellen uns daher am Sonntag klar gegen die menschenverachtende und in Teilen rechtsradikale und faschistische Politik dieser Partei, unterstützen die Initiative gegen Rechts und rufen dazu auf, an der gleichzeitig stattfindenden Gegenkundgebung teilzunehmen.

Die Kundgebung findet am Sonntag um 19 Uhr auf dem Platz vor dem Stadttheater in Pforzheim statt.

Mahnwache für Afghanistan am Samstag in Pforzheim

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Freundinnen und Freunde des Bündnisses,

wir möchten Sie recht herzlich einladen auf den Pforzheimer Marktplatz am kommenden Samstag, 21. August 2021, 12:30 bis ca. 13:00 Uhr. Wir organisieren dort als Bündnis Pforzheim nazifrei – solidarisch gegen Hass und Gewalt, eine Mahnwache für Afghanistan und möchten ein starkes Zeichen setzen.

Die schockierenden Bilder von verzweifelten Menschen, die den Flughafen von Kabul stürmten, um das Land am Hindukusch zu verlassen, gehen um die Welt. Mit der Mahnwache in Pforzheim soll die Solidarität mit den Menschen in Afghanistan und derer, die hierher geflüchtet sind, zum Ausdruck gebracht werden. Die hier Geflüchteten sind in großer Angst, um ihre Angehörigen in der Heimat. Die Sorge um die Menschen in Afghanistan ist groß, besonders um diejenigen, welche dort in den letzten zwei Jahrzehnten darum gekämpft haben, die Menschenrechte für Alle auf den Weg zu bringen. Diesen Personen droht jetzt große Gefahr, dass sie, im Blick auf ihren Einsatz, gefoltert und ermordet werden. Die Politik in unserem Land trägt nach der völligen Fehleinschätzung bezüglich der Entwicklung am Hindukusch eine besondere Verantwortung, um jetzt den bedrohten Menschen die Möglichkeit zu geben, hierher zu kommen bzw. denen die hier leben eine langfristige Perspektive zu eröffnen

Bei der Mahnwache werden symbolisch Stühle aufgestellt, um zu zeigen, es gibt Platz in unserer Stadt und unserem Land für Menschen, deren Leben bedroht ist. Bei der Mahnwache sprechen für das Bündnis Gerhard Baral, und für den Rat der Religionen, Dekanin Christiane Quincke.

Bitte geben Sie diese Einladung weiter in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis.

f.d.R.
Gerhard Baral
Sprecher Bündnis Pforzheim nazifrei – Solidarisch gegen Hass und Gewalt

„Die Methode AfD“ – Live-Diskussion am Donnerstag, 10. Juni 2021

Das BÜNDNIS PFORZEIM NAZIFREI – SOLIDARISCH GEGEN HASS UND GEWALT“ lädt ein:

Wie verändert die AfD Deutschland? Was ist ihr Plan und wie können Politik und Gesellschaft darauf reagieren? Mit diesen Fragen haben sich Katja Bauer und Maria Fiedler in zahlreichen Gesprächen und jahrelanger journalistischer Arbeit intensiv beschäftigt. Sie sind die Autorinnen des kürzlich im Klett-Cotta Verlag erschienenen Sachbuchs „Die Methode AfD: Der Kampf der Rechten: Im Parlament, auf der Straße – und gegen sich selbst“.

Wir wollen in einer Online-Diskussion am 10. Juni 2021 ab 20 Uhr all diesen Fragen nachgehen und dabei auch auf Abwehrstrategien von Demokratie und Zivilgesellschaft vor Ort blicken. Das Thema könnte mit Blick auf das Superwahljahr, das Abschneiden der AfD und die Corona-Pandemie kaum aktueller sein. Wir diskutieren mit den Autorinnen Katja Bauer und Maria Fiedler, Christiane Quincke (Dekanin Evangelische Kirche Pforzheim und Sprecherin des Rats der Religionen), Katja Mast (SPD-Bundestagsabgeordnete und stellv. Fraktionsvorsitzende) sowie Rami Suliman (Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Pforzheim, Vorsitzender Israeltische Religionsgemeinschaft Baden).

Durch den Abend führen Stefanie Wally gemeinsam mit Gerhard Baral. Interessierte können die Veranstaltung am 10. Juni ab 20 Uhr live auf YouTube verfolgen und sich via Chat in die Diskussion einbringen.

Link zum Livestream: https://youtu.be/Q3xhdTqXYwQ

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Teilnahme ist kostenfrei. „Wir freuen uns auf die digitale Diskussion in Pforzheim zu unserem Buch. Unser Anliegen ist es, die Strategien und Taktiken der AfD zu analysieren – und zu zeigen, wie die Demokratie im Umgang mit der Partei dazugelernt hat“, so Katja Bauer und Maria Fiedler.

Aufruf zur Kundgebung gegen die NPD-Kundgebung

Wir protestieren auf Schärfste gegen die für den 27.2. am Pforzheimer Wallberg geplante Kundgebung der NPD. Wir unterstützen die Kundgebung gegen die NPD Kundgebung am Samstag, 27. Februar 15:00 Uhr. Der Treffpunkt ist Auf der Wanne, Zugang über die kurze Steige, Kuppenheimstraße. Die Teilnehmer*innen werden geben mit öffentlichen Verkehrsmittel anzureisen über die Linien 6 – 722 oder 6 (bis Krankenhaus Siloah, Zum Geigersgrund, Krankenhaus Siloah/Kurze Steig, Tannhoferweg)

Wir unterstützen den Aufruf zur Gegenkundgebung der Initiative gegen Rechts. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen #zusammenhalten – gegen die alten und neuen Nazis für ein friedliches Miteinander.

Auf dem Wallberg befinden sich Trümmer der am 23.2.1945 bombardierten Stadt. Er ist Mahnmal für das grausame Ende eines verheerenden Kriegs, in den nationalsozialistische, menschenverachtende Ideologie geführt hat. Der Wallberg steht aber auch für die Versöhnung zwischen ehemaligen Feinden.Am vergangenen Dienstag (23.2.) hat die Bevölkerung der Stadt Pforzheim der Opfer der Bombardierung, des Nationalsozialismus und des 2.Weltkriegs gedacht.

Indem nun ausgerechnet eine Partei, die in der Tradition des Nationalsozialismus steht, auf dem Wallberg demonstrieren will, verhöhnt sie die Opfer. Ihr revisionistisches Geschichtsverständnis sät Hass und verhindert jegliche Versöhnung, ihr nationalistischer Antisemitismus und Rassismus ist menschenverachtend und gefährdet unsere Gesellschaft.Es ist für uns inakzeptabel, dass Nazis das Grundgesetz, das sie verachten, schamlos missbrauchen und die Opfer der Bombardierung instrumentalisieren.

Wir, die Religions- und Glaubensgemeinschaften unserer Stadt und das Bündnis Pforzheim Nazifrei, stehen für Vielfalt und Verständigung, für eine Gesellschaft, in der jede*r, unabhängig von Aussehen, Glauben und sexueller Orientierung, angstfrei und selbstbestimmt leben kann.

Bündnis fordert würdigen Umgang mit den Opfern des 23. Februar

Das Bündnis Pforzheim nazifrei, der Zusammenschluss von über 1.000 Bürger*innen aus allen gesellschaftlichen Gruppen, begrüßt, dass die Stadt Pforzheim zusammen mit dem Landratsamt und dem Gesundheitsamt im Rahmen einer allgemeinen Verfügung die Kundgebung des vom Verfassungsschutz überwachten sog. „Ein Herz für Deutschland“ untersagt hat.

Dieser jährliche Aufmarsch der Neonazis führt dazu, dass in Pforzheim die Bürgerschaft jedes Mal in Unruhe versetzt wird. Durch den Aufmarsch der Neonazis kommt es zwangsläufig zu Gegendemonstrationen. Durch die sog. „Fackelmahnwache“ der Neonazis und deren Leugnung der Verantwortung für die über 17.000 Todesopfer in Pforzheim durch den Terror, den die Nazis über Deutschland und die Welt gebracht haben, wird Geschichte und Verantwortung aus dieser Geschichte geleugnet.

Wir begrüßen, dass erstmals in diesem Jahr eine unmissverständliche Aussage gegen diesen Aufmarsch der ewig Gestrigen verfügt wird. Durch dieses Verbot wird erreicht, dass in der Pandemie weder die Teilnehmenden an der Gegenkundgebung noch die Polizei gefährdet wird.

Wir hoffen sehr, dass dieses Signal gegen den Aufmarsch von Rechts auch in den kommenden Jahren hält. Unsere Gesellschaft muss zusammenhalten in Zeiten, in denen immer mehr durch Sektierer und Leugner unsere geschichtliche Verantwortung gefährdet wird. Alle demokratischen Kräfte sind aufgefordert unser Land gegen die Feinde der Demokratie zu schützen. Zusammenhalten und Zusammenstehen sind die Gebote der Stunde.

Er fehlt! – Zum Tode von Ralf Fuhrmann

Ralf Fuhrmann musste man nie ankündigen – sein Lachen ging ihm buchstäblich immer voraus. Und so sehr freundlich und lebensbejahend der 57-Jährige Arzt war, so fokussiert konnte er auch für die Rechte Anderer kämpfen und sich in vielen Organisationen, Bündnissen, in der SPD und im Gemeinderat Pforzheim engagieren und einsetzen.

Um so größer das Entsetzen und die Betroffenheit über den plötzlichen Tod. Ein feiner Mensch, der in seinem Beruf als Arzt vielen Menschen tatkräftig bei ihren Leiden geholfen hat, wird viel zu früh aus seinem Leben gerissen.

“Er war immer da und selbstlos tätig”, so eine der vielen Stimmen am heutigen Tag, die den frühen Tod Fuhrmanns bedauern und das trifft es schon recht genau. Sein scharfer Verstand war von vielen Menschen gefragt, dabei suchte er jedoch immer den Ausgleich, wie Altstadtrat Jürgen Schroth betont und nachschickt: “Er war immer ein guter Kerle.”

Ein besonderes Anliegen für Ralf Fuhrmann war das engagierte Auftreten gegen Rechts. Hier positionierte Fuhrmann sich eindeutig, konnte aber auch mit feinem Witz punkten. So stellte er sich erst kürzlich bei einer Demonstration lächelnd einfach vor ein extremistisches Plakat und verdeckte es kurzerhand. “Siehst ja”, so Fuhrmann auf Nachfrage, “ich habe ein breites Kreuz!”

Die Stadtgesellschaft verliert mit Ralf Fuhrmann eine der prägenden Personen ihrer Zeit. Ralf Fuhrmann verstarb am 19. November 2020 an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Er hinterlässt seinen Ehemann.

Wir sind sehr traurig.

Bündnis Pforzheim nazifrei – Solidarisch gegen Hetze und Gewalt
Forum Asyl Pforzheim
Initiative gegen Rechts
Seebrücke Schafft sichere Häfen! – Lokalgruppe Pforzheim

Erneut planen Extremisten Kundgebung in Pforzheim

Erneut wurde in Pforzheim eine Kundgebung einer rechtsextremistischen Gruppierung genehmigt. Die selbsternannte Bürgerbewegung „Pax Europa“ und der mehrfach vorbestrafte Extremist Michael Stürzenberger werden am Leopoldplatz eine Kundgebung durchführen.

Es ist wichtig, hier ein deutliches Zeichen der Bürgerschaft aus Pforzheim gegen die Verunglimpfung unser Stadt zu richten. Beteiligen Sie sich bitte an der Gegenkundgebung am kommenden Samstag, 17. Oktober, von 11:00 bis 20:00 Uhr, in der Bahnhofstraße (Haltestelle):

Entscheidungen der Jury zum Preisträger 2020

Die Mitglieder der achtköpfige Jury des „Internationalen Pforzheimer Friedenspreises“ erläutern in ihren Stellungnahmen die Beweggründe zur Schaffung und zur Verleihung des Preises. Der Preis inkl. Sach- und Geldpreis wird aus Unterstützungsbeiträgen von Einzelpersonen, Institutionen und Unternehmen finanziert.

Spielen Sie einfach das erste Video ab, alle weiteren Videos werden dann hintereinander abgespielt:

Das Bündnis Pforzheim nazifrei hat die Schaffung und die Verleihung des Preises angeregt. Das Bündnis sagt zu diesem Preis: Pforzheim ist eine Stadt, die durch den 23. Februar 1945 erlebt hat und erleben musste, was Krieg und Gewalt für die Bevölkerung bedeutet. Daraus entsteht eine Verpflichtung, sich für eine Dialog zwischen Menschen, Völkern und Religionen einzusetzen. Pforzheim steht in der humanistischen Tradition eines Johannes Reuchlin und hat daraus auch die Verpflichtung den Dialog und die Versöhnung zwischen unterschiedlichen Denkrichtungen zu fördern.

Aus diesem Grund wird der Pforzheimer Friedenspreis durch die Pforzheimer Bürgerschaft im 75. Jahre der Zerstörung Pforzheim im Jahre 2020 geschaffen.

Der Internationalen Pforzheimer Friedenspreis

Mit diesem Preis werden Persönlichkeiten oder Organisationen ausgezeichnet, die sich dafür eingesetzt haben, Konflikte mit friedlichen Mitteln zu lösen oder nach gewalttätigen Auseinandersetzungen einen Beitrag zur Aussöhnung unter den beteiligten Parteien geleistet zu haben.
Ausgezeichnet werden können auch wissenschaftliche Arbeiten zur Förderung des friedlichen Zusammenlebens. Es können vorbildliche Projekte, in unterschiedlichen Formen sein; preiswürdig sind auch Einzelbeiträge zur Förderung des friedlichen Miteinanders von Menschen. Die Stadt Pforzheim und die Bürgerschaft verleiht alle 2 bis 5 Jahre den „Internationaler Pforzheimer Friedenspreis“.

Als eine Vorbild für Jugendliche und die ganze Musikszene wird Ben Salomo angesehen.

Musikliste zum 23. Februar

Zur aktuellen Diskussion in der Pforzheimer Zeitung über die Musik, die am Wartberg am Gedenktag zum 23. Februar abgespielt wurde, möchten wir an dieser Stelle zur Versachlichung die vollständige Musik- und Beitragsliste veröffentlichen, die in dieser Reihenfolge in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt erstellt wurde:

  1. Wortbeitrag Udo Lindenberg
  2. Wortbeitrag Christina Lux
  3. Wortbeitrag Konstantin Wecker
  4. Die Toten Hosen – Im Gegenwind der Zeit
  5. Herbert Grönemeyer – Die Härte
  6. Bela B. – Kauf nicht bei Nazis
  7. Die Ärzte – Schrei nach Liebe
  8. Sportfreunde Stiller – Antinazibund
  9. Mooses – Statement gegen Rechts 2016
  10. Carolin Kebekus – Wie blöd du bist
  11. Nosliw – Nazis Raus
  12. Blumio – Hey Mr. Nazi
  13. Udo Lindenberg – Sie brauchen keinen Führer
  14. Sookee feat. Spezial-K – Zusammenhänge
  15. Die Toten Hosen – Sascha ein aufrechter Deutscher
  16. Ede Whiteman – Hey Naziman
  17. Reinhard Mey, Hannes Wader, Konstantin Wecker – Es ist an der Zeit
  18. Herbert Grönemeyer – Und immer Tumult
  19. Antilopen Gang – Beate Zschäpe hört U2
  20. Die Prinzen – Deutschland
  21. Ezé Wendtoin – Sage Nein (Wecker Cover)