Die Redaktion

Einladung zum Vortrag mit Prof. Dr. h. c. Wolfgang Huber am 21. September 2022

Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber ist einer der profiliertesten Theologen Deutschlands und betätigt sich als Vordenker in ethischen Fragen. Von 1994 bis 2009 war er Bischoff der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und war von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Neben zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen wurde er, zusammen mit dem Katholischen Kardinal Karl Lehmann, im Jahr 2013 mit dem Reuchlin-Preis der Stadt Pforzheim ausgezeichnet. Damit wurde, ganz im Sinne des Preises, die herausragenden Publikationen und geisteswissenschaftlichen Arbeiten, besonders im Bereich der Ökumene, ausgezeichnet. Im Reuchlinjahr 2022, 500 Jahre nach dem Tod von Johannes Reuchlin, ist der Vortrag von Prof. Huber am Mittwoch, 21. September 2022 um 20 Uhr in der Schloßkirche Pforzheim zu einem wichtigen Thema der Zeit ein ganz besonderer Beitrag.

„Zeitenwende für die Friedensethik?“

Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine gilt als eine Zeitenwende für Europa. Was damit gemeint ist, bleibt oft unklar. Soll die Verteidigung der Ukraine gegen die Verletzung des Gewaltverbots als „gerechter Krieg“ verstanden werden? Gilt der Vorrang der Gewaltlosigkeit vor allen Mitteln der Gewalt nicht mehr? Kommt der deutsche Sonderweg an ein Ende? Das sind große Herausforderungen für die Friedensethik.

Im Blick auf die Auslobung des zweiten „Internationalen Pforzheimer Friedenpreises“ ist diese Veranstaltung ein wichtiger Beitrag zur inhaltlichen Ausrichtung in einer Zeit des Krieges.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen

Veranstaltungsdetails:

Vortrag „Zeitenwende für die Friedensethik?“ mit Prof. Dr. h.c. Wolfgang Huber
21. September 2022 um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
Schloßkirche St. Michael Pforzheim

Anmeldungen zu diesem Vortrag sind vorzunehmen unter: https://forms.churchdesk.com/f/okTc0c7KEr

Veranstalter sind: Evang. Erwachsenen Bildung Pforzheim, Bündnis Pforzheim nazifrei – Solidarisch gegen Hetze und Gewalt, Ökumenische Citykirche Pforzheim

Es gelten an diesem Vortrag die dann aktuell gültige Regel der Corona-Verordnungen.

Fackelmahnwache nun doch genehmigt.

Obwohl nunmehr die Fackelmahnwache von den Gerichten erlaubt wurde ist ein wichtiges Signal aus Pforzheim mit dem Verbot erfolgt. Wir wollen kein neuen Nazis in der Stadt und sind solidarisch gegen alle Formen von Hetze und Gewalt.
Jetzt gilt es Zeichen zu setzen für ein Miteinander durch die Erstmalige Verleihung des „Int. Pforzheimer Friedenspreis“, wir er vom Bündnis vorgeschlagen wurde. Ebenso sind jetzt politische Initiative erforderlich, welche rechtsradikale Aufmärsche verhindern.