Gerhard Baral

Demokratie schützen!

Demokratien auf der Welt sind in ernster Gefahr. Es ist Zeit, dass alle demokratischen Kräfte aufstehen gegen Radikale, Volksverhetzer, Verschwörungstheoretiker und Rechtsradikalen Kräften auf allen Ebenen- stellen wir uns schützend vor unsere Demokratie. Die weltweiten Entwicklungen zeigen uns, dass Demokratie gepflegt und verteidigt werden muss.

#zusammenhalten – Kundgebung in Pforzheim am 5. Dezember, 11:00 h

Wir befinden uns sich in einer der größten Krisen in der Geschichte der Bundesrepublik durch die weltweite Pandemie des Covid-19. Sorgen machen sich in der Bevölkerung breit, nicht nur im Blick auf die wirtschaftlichen und kulturellen Verwerfungen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Menschen zusammenstehen und alles unternehmen, die Pandemie einzudämmen sowie die Demokratie zu schützen und ein Miteinander im Land aufrecht zu erhalten. Solidarität ist gefordert, mehr denn je unter uns Allen. Wir wollen trotz allem, was derzeit in der Gesellschaft und im eigenen Leben quer läuft, weiterhin zusammenhalten. Deshalb versammeln wir uns heute hier – das ist nur möglich, weil wir in einem demokratischen Staat leben – und setzen ein Zeichen für unser Miteinander. 

Wir, Heike Reisner-Baral und Gerhard Baral, sind sehr dankbar, dass sich an diese Kundgebung Mediziner aus dem Siloah/ St. Trudpert, Politiker*innen aus dem Bundes- und Landtag, Künstler aus unserer Region und Veranstaltungstechniker*innen, Vertreter der Wirtschaft, der Arbeitnehmerschaft, der Hochschule Pforzheim und aus den Religionsgemeinschaften aktiv beteiligen werden.
Wir hoffen, gemeinsam ein Zeichen setzen zu können, aus unserer Stadt in das Land hinaus, um unsere Demokratie in der Corona-Zeit zu stärken.

Damit möglichst viele Menschen an der Veranstaltung teilnehmen können, werden wir diese auch live  auf YouTube übertragen – ab Sa. 05.12., 10:45 h, kommen Sie digital live dazu unter dem Link:


Es würde uns sehr freuen, wenn Sie in Ihrem Freundes und Bekanntenkreis auf diese Kundgebung aufmerksam machen – entweder zur Teilnahme auf dem Marktplatz oder einfach auf YouTube. Es geht uns nicht darum, in der Stadt einen großen Menschenauflauf zu schaffen – es geht darum, ein klares Zeichen aus der Bevölkerung zu setzen.

Wir, das Bündnis, möchte Sie auf diese Veranstaltung aufmerksam machen, welche von unseren Mitmacher*innen im Bündnis – Heike Reisner-Baral und Gerhard Baral – mit Unterstützung von möglichst vielen Personen und Organisationen unterstützt wird.

Der Preisträger des INTERNATIONALEN PFORZHEIMER FRIEDENSPREISES – veröffentlich neuen Song:

Heute Nacht um 0:01 kommt sein neues Video online. Im Text reflektiere Ben Salomo viele Dinge, welche die jüdischen Community und ihren wahren Verbündeten auf der Seele brennen.
🔥Damit dieser Song viral gehen und mit sehr viel Glück in den YouTube-Trends landen kann, brauche er Eure Hilfe und Eure ganze Unterstützung!
🔥Um das zu schaffen, muss diese Botschaft wie in einem Schneeballsystem an mindestens 7 weitere Kontakte geleitet werden.
🔥Wenn jeder dabei hilft, ist es möglich, dass die Botschaft dieses Songs auch die Mehrheitsgesellschaft in diesem Land erreicht.
🔥Wichtig ist, dass alle unmittelbar um Mitternacht den Link anklicken und ihn jetzt über die sozialen Netzwerke oder in ihren WhatsApp Kontakten teilen.
Denn oft wird komplett vergessen: #WeWouldBeMillionsMore

„Nicht: Es muß etwas geschehen. Sondern: Ich muss etwas tun.“ ( Hans Scholl, Mitbegründer der „Weißen Rose“).

Nehmt teil an der Kundgebung in Pforzheim am kommenden

Sonntag, 20. September, 18:30 Uhr, auf dem Marktplatz

SEEBRÜCKE – schafft sichere Häfen – durch diese Kundgebung soll ein deutliches Zeichen für Humanität in der Asylpolitik gesetzt werden. Europa wurde 2012 mit dem „Friedensnobelpreis“ ausgezeichnet – dies verpflichtet, dass wir mit Menschlichkeit auf die Notsituationen an unseren Aussengrenzen – besonders im Süden und hier auf den Inseln in Griechenland – reagieren. Nach über fünf Jahren Diskussion ist es endlich an der Zeit zu handeln. KOMMT ZUR KUNDGEBUNG !

Interkulturelle Woche 2020 Pforzheim

Seit 1975 findet die interkulturelle Woche bundesweit statt.
Veranstaltungen in Pforzheim vom 20. September bis 3. Oktober 2020

Wir freuen uns, dass viele in Pforzheim auch in diesem Jahr Veranstaltungen zur interkulturellen Woche ermöglichen. Die letzten Monate waren für uns alle geprägt von sozialer Distanz, Abstand und Verzicht. Viele persönliche Begegnungen konnten nicht stattfinden, Austausch und Dialog wurde vielfach auf neuen Wegen begangen. Auch die Gestaltung der Interkulturellen Woche wird in diesem Jahr anders sein als sonst. Wo wir in den vergangenen Jahren mit allen gemeinsam gefeiert haben, werden wir in diesem Jahr verschiedene Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten für kleinere Gruppen anbieten. Wir wollen Begegnungen schaffen, Austausch ermöglichen und miteinander diskutieren, dazu laden wir Sie herzlich ein!

Für die unterschiedlichen Veranstaltungsformate/Veranstalter sind unterschiedliche Regelungen der Corona-Verordnung Baden-Württemberg maßgeblich. Ausreichend Abstand zu anderen Menschen halten, wo dies nicht möglich ist Mund-Nase- Bedeckung tragen und die allgemeinen Hygieneregeln, wie regelmäßiges Hände waschen und bei Erkältungssymptomen keine Veranstaltungen zu besuchen gelten auch für die Veranstaltungen der interkulturellen Woche. Die jeweils geltenden Regelungen können Sie beim Veranstalter erfragen/werden vor Ort bekannt gegeben.

Sollten auf Grund veränderter Verordnungen oder erhöhter Infektionszahlen in Pforzheim einzelne Veranstaltungen abgesagt werden müssen, wird dies so früh wie möglich auf der Webseite www.evkirche-pf.de/interkulturellewoche bekannt gegeben.

Kommen Sie vorbei und entdecken die kulturelle Vielfalt in Pforzheim:

„HASS. MACHT. GEWALT.“

„HASS. MACHT. GEWALT.“ Ex-Nazi und Rotlicht-Rocker Philip Schlaffer packt aus – Mi. 23. September 2020, 19-21 h, VHS Pforzheim-Enzkreis, Raum 002 Pforzheim
Anfang der neunziger Jahre in der norddeutschen Provinz: Philip Schlaffer, geboren 1978, fühlt sich nirgendwo zugehörig, findet weder zu Hause noch in der Schule Halt. Die gewalttätige Neonazi-Szene gibt ihm das Gefühl, endlich irgendwo dazuzugehören – der Beginn einer schnellen Radikalisierung im Zeichen von Ausländerhass, Nationalismus und blinder Verehrung des „Dritten Reichs“. Später gründet Schlaffer die rechtsradikale „Kameradschaft Werwölfe Wismar“ und vertreibt Rechtsrock im Internet. Alkohol, Gewalt gegen „Fremde“ und Auseinandersetzungen mit der Polizei prägen seinen Alltag. Ein grausamer Mord, der in seinem Umfeld passiert, verfolgt ihn für lange Zeit.
Schlaffers kriminelle Karriere geht in Wismar weiter, wo er Anführer des berüchtigten Rockerclubs „Schwarze Schar Wismar“ wird, der Drogenhandel und Wohnungsprostitution betreibt. Immer wieder steht er vor Gericht, immer wieder versucht der Verfassungsschutz, ihn als V-Mann anzuwerben. Schließlich wird der Fahndungsdruck zu groß, und Schlaffer schafft im Gefängnis den Ausstieg aus Kriminalität und Extremismus. Fortan beschließt er, sein altes Leben hinter sich zu lassen und sich aktiv gegen Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit einzusetzen.
In einem Impuls erzählt Philip Schlaffer anhand seines Buchs „Hass. Macht. Gewalt.“ aufrichtig und erschütternd seine Lebensgeschichte – ein hochaktueller Insider-Bericht aus der rechten Szene, der nichts entschuldigt, sondern aufklären und warnen will.
Im Gespräch mit Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL spricht er über die Gefahren, die von rechtspopulistischen und rechtsradikalen Ansichten ausgehen, die sich immer weiter in der Gesellschaft verbreiten, und darüber, was man dem entgegensetzen kann, um die liberale und freiheitliche Demokratie zu schützen.
Philip Schlaffer Foto: www.pressreader.com

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Die Teilnahmebedingungen finden Sie unter freiheit.org/teilnahmebedingungen
Jetzt anmelden unter shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/nermq 

Die Veranstaltung wird unterstützt vom BÜNDNIS PFORZHEIM NAZIFREI und der VHS PFORZHEIM ENZKREIS