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SIEBEN RELIGIONSGEMEINSCHAFTEN Multireligiöse Feier aus Pforzheim

https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/pressemeldungen/swrfernsehen-mulitreligioese-feier-2020-102.html
Liveübertragung aus der Thomaskirche am Sonntag, 24. Mai 2020 von 10:15 bis 11 Uhr im SWR Fernsehen
Solidarität und Nächstenliebe stehen im Mittelpunkt einer multireligiösen Feier des Pforzheimers „Rat der Religionen“ in der Thomaskirche in Pforzheim-Nord. Anlass ist das Ende des Fastenmonats Ramadan. Das Ramadanfest gehört zu den höchsten Feiertagen für Muslime. An der multireligiösen Feier nehmen Vertreter*innen von sieben Pforzheimer Religionsgemeinschaften teil, die gemeinsam im „Rat der Religionen“ an dem interreligiösen Dialog in Pforzheim mitwirken. SWR1 Moderator Marc Weyrich („Sonntagmorgen“) eröffnet die Veranstaltung, es moderiert Mirzeta Haug, eine der Sprecher*innen des „Rat der Religionen“. Der SWR sendet live am 24. Mai 2020 von 10:15 bis 11 Uhr im SWR Fernsehen. Die Sendung ist im Anschluss auch in der ARD Mediathek unter ARDmediathek.de/gottesdienst zu sehen. Die multireligiöse Feier findet ohne Besucher*innen statt.
Glaubenstexte, Gebete, Segensgrüße
Aus dem „Rat der Religionen“ Pforzheim nehmen teil Dede Hasan Akbaba, Geistlicher („Dede“) der alevitischen Gemeinde; Imam Aftab Aslam von der Ahmadiyya-Gemeinde; Generalsekretär und Dialogbeauftragter Yavuz Cevik von der Fatih-Moschee; von der jesidischen Gemeinde Arabisch-Übersetzer Eyas Elias und Sprachlehrerin Mülkiye Kurt; Rami Suliman, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden sowie der Jüdischen Gemeinde Pforzheim; von der katholischen Kirche Pastoralreferent Tobias Gfell; von der evangelischen Kirche Dekanin Christiane Quincke.
Musikalische Gestaltung
Neben anderen wird Kord Michaelis, Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Landeskirche in Baden, die Feier musikalisch gestalten.
Pforzheim
Die Stadt Pforzheim liegt am Nordrand des Schwarzwalds. Am 23. Februar 1945 wurde der Stadtkern durch die Alliierten fast vollständig zerstört. Die Stadt hat knapp 128.000 Einwohner*innen, Menschen aus fast 140 Nationen leben dort. Der „Rat der Religionen“ wurde im Mai 2018 gegründet.
ARD Mediathek: Die multireligiöse Feier ist nach der Ausstrahlung in der ARD Mediathek unter ARDmediathek.de/gottesdienst zu sehen

Stadt Pforzheim untersagt Fackelmahnwache

Mit Erleichterung nimmt das Bündnis Pforzheim nazifrei! zur Kenntnis, dass die Stadt Pforzheim am heutigen Freitagnachmittag die rechte Fackelmahnwache auf dem Wartberg zum Gedenktag am 23. Februar kurzfristig verboten hat. Die von der Stadtverwaltung dargelegten Gründe, die sich unter anderem auf die seit gestern in Deutschland verschärfte Sicherheitslage beziehen, teilt das Bündnis.

Gleichzeitig äußert das Bündnis seine Hoffnung, dass diese Einschätzung dauerhaft erhalten bleibt. Das gesellschaftliche Klima wurde und wird durch diese Fackelmahnwache nachhaltig vergiftet.

Medienberichte:

Bündnis Pforzheim nazifrei! unterstützt Forderung der Initiative gegen Rechts zum Verbot der rechten Mahnwache am 23. Februar

Das “Bündnis Pforzheim nazifrei!” zeigt sich erschüttert angesichts des Terroranschlages von Hanau mit elf ermordeten Menschen. Rassismus kann und darf keinen Platz in einer offenen Gesellschaft haben und inzwischen fast 1.000 Bürgerinnen und Bürger unterstützen einen entsprechenden Aufruf des Bündnisses mit ihren Unterschriften.

Das Bündnis unterstützt daher ausdrücklich den Aufruf der Pforzheimer “Initiative gegen Rechts” mit ihrer Aufforderung gegenüber Oberbürgermeister Peter Boch und den Verantwortlichen der Stadt Pforzheim, die rechte Fackelmahnwache auf dem Wartberg am kommenden Sonntag kurzfristig zu untersagen. Es ist aus Sicht des Bündnisses ein fatales Zeichen, in der derzeitigen Situation einen derartigen Aufmarsch zuzulassen. Neben des Gedenkens an den 23. Februar 1945 sieht das Bündnis auch die Verpflichtung für ein deutliches Zeichen an unsere Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Migrationshintergrund, Rassenhass nicht hinzunehmen. Ein Zusammenstehen der gesamten Stadtgesellschaft ist nach vielen Jahren der Ohnmacht dringend geboten und ein unmissverständliches Signal dahingehend, rechten Gruppierungen in Pforzheim keinen Platz einzuräumen.

Zudem fordert das Bündnis auf, an den vielfältigen Veranstaltungen rund um den Gedenktag des 23. Februars teilzunehmen, insbesondere an der abendlichen Kundgebung auf dem Marktplatz, die von vielen Organisationen und Initiativen unterstützt wird.

Unsere Anzeige mit 819 Unterzeichnern

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Bündnisses,

wir freuen uns sehr, dass wir nunmehr weit über 800 Einträge unter „Unser Aufruf“ des Bündnis haben und damit ein deutliches und wachsendes Zeichen in die Stadtgesellschaft senden können, dass wir in unserer Stadt und darüber hinaus solidarische gegen Hetze und Gewalt eintreten.

Bitte weisen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter darauf hin, dass mit der Unterzeichnung des Aufrufes „Gesicht gezeigt wird“ gegen Hetze und Gewalt:

https://www.buendnis-pforzheim-nazifrei.de/unser-aufruf/

Unser bürgerschaftliches Engagement wird unter anderem durch eine Anzeige in der „Pforzheimer Zeitung“ sichtbar, die am Samstag erschienen ist und mit dem Stand vom 9. Februar insgesamt 819 Unterzeichner namentlich aufführt.

Wir danken der Pforzheimer Zeitung und insbesondere allen unseren bisherigen und auch zukünftigen Unterzeichnern! Dies ist ein wichtiges Zeichen zum 75. Gedenktag der Zerstörung Pforzheims, am 23. Februar 1945, und dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Wir danken für die Gestaltung zudem Jochen Baumann und für die Datenaufbereitung Besim Karadeniz.

Herzliche Grüße
Gerhard Baral für das Bündnis Pforzheim nazifrei – Solidarische gegen Hetze und Gewalt

Über 600 Unterstützerinnen und Unterstützer des Bündnis

Wir freuen uns sehr, dass wir nach wenige Wochen schon über 600 Unterstützerinnen und Unterstützer des „Bündnis Pforzheim nazifrei – Solidarisch gegen Hetze und Gewalt“ begrüßen dürfen. Damit kommt dem bürgerschaftlichen Bündnis eine im größere Bedeutung zu. Besonders erfreulich ist, dass wir alle gesellschaftlichen Bereiche mit diesem Bündnis erreichen. Dank für das Mitmachen!

Wir freuen uns über viele weitere Personen, welche mit Ihrer Unterzeichnung des Aufrufes „GESICHT ZEIGEN“ gegen Hetze und Gewalt. Machen auch Sie mit und geben Sie diese Möglichkeit weiter im Freundes- und Bekanntenkreis: https://www.buendnis-pforzheim-nazifrei.de/unser-aufruf/

Start der Bündnis-Website

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde

nach dem erfolgreichen Start der Tätigkeit des BÜNDNIS PFORZHEIM NAZIFREI soll diese Arbeit nunmehr weitergeführt werden als Forum für einen Dialog in unserer Stadt unter dem Motto „Solidarisch gegen Hetze und Gewalt“.

Schauen Sie sich doch auf unserer neuen Website mal um und geben Sie diese Seite auch gleich weiter in Ihrem Bekanntenkreis. Insbesondere hinweisen möchten wir auf unseren Aufruf, den Sie sehr gern ab sofort mit unterzeichnen können.

Wir möchten viele Menschen über unserer Plattform erreichen. Wir haben daher ein Newsletter-System installiert. Dieser wird aktiv wenn ein neuer Artikel auf der Internetseite veröffentlicht wird. Jede interessierte Person kann sich hier mit der Mailadresse anmelden und dann die aktuellen Informationen kostenlos erhalten.

Wir freuen uns auf einen anregenden Dialog und freuen uns auch über Ihre Anregungen.

Herzliche Grüße,

Gerhard Baral
Bündnis Pforzheim nazifrei

Freundlicher Hinweis für alle Empfänger dieser Nachricht per E-Mail: Wir haben Ihre Mailadresse aus unseren Listen für den vom Aufruf Mai 2019. Wir möchten freundlich darauf hinweisen, dass Sie sich jederzeit aus dieser Liste mit dem unten stehenden Link abmelden können.